Unsere Baby Erstausstattung

Was mir an aller erster Stelle aufgefallen ist, sind die schier unbegrenzten Angebote und Möglichkeiten, mit denen man als werdende Eltern heutzutage bombardiert wird. Ich kann nicht wirklich beurteilen, ob es meine Eltern leichter hatten, aber ich vermute, dass alleine durch die Spannweite des Internet die Reizüberflutung der wir ausgesetzt wurden massiv angestiegen ist.

Im Vorbereitungskurs wurde uns gesagt: „Don’t google with a Kugel“ …witziger Spruch mit viel Wahrheit dahinter, aber dennoch muss ich sagen, dass bei weitem nicht alles schlecht und sinnlos war, was ich gefunden habe.

Generell muss ich aber eingestehen, dass die Informationsflut im Internet wirklich berauschend war und ich mich „sinnvollerweise“ auch noch mit meiner Meinung einreihe. Zum einen, weil ich glaube, dass es sehr sehr wenige Beiträge gibt, die sich auf das Wesentliche fokussieren. Zum anderen, weil fast alle Erstausstattungslisten von kommerziellen Anbietern geschrieben waren und natürlich bestimmte Produkte in den Vordergrund stellen. 

Ich bin natürlich auch sehr subjektiv, ich habe aber versucht durch Austausch mit anderen eine gute Liste zusammenzustellen, von der ich hoffe, dass sie sich auf das Wesentliche beschränkt.

Wir haben lediglich eine Aufsatz für unsere Malmkommode gekauft und keinen extra Wickeltisch. In der Regel sind gängige Wickeltische aber auch zur Kommode umfunktionierbar.

Klamottentechnisch haben wir uns bisher nur auf wenige Sachen in den jeweiligen Größen beschränkt. Ein paar Bodys aus Biobaumwolle in Größe 56 in dezenten Farben, etwa 6 bis 10 Stück dürften ausreichen. Größe 50 bekommen wir von Freunden geliehen, lange passen die Würmer ja leider eh nicht in die jeweiligen Größen. Außerdem ein paar Strumpfhosen und kleine Pullover. Söckchen verlieren Babys zwar gerne mal, aber zum über die Strumpfhose ziehen sind sie dennoch wirklich praktisch. Ein paar Strampler, meistens aus Biobaumwolle oder Wolle, ebenfalls in Größe 56, mit und ohne Füßchen sind auch absolut empfehlenswert. Kleine Mützen für draußen und drinnen (!) sind auch wichtig. Kleine Babys verlieren über den Kopf am meisten Wärme, deshalb sollte das Köpfchen zumindest in den ersten Wochen auch drinnen schön kuschelig eingepackt sein. 

Wenn man über Baby Erstausstattung spricht, sind Pflegeprodukte auch immer ein großes Thema. Für zarte Babyhaut reicht am Anfang eigentlich Muttermilch und etwas Öl. Wir benutzen Olivenöl und Kokosöl. Die sind ganz sicher ohne merkwürdige Zusätze, die dem Wurm eher schaden als nutzen. Da wir ja ein November-Baby bekommen und es draußen wirklich kalt ist, haben wir zusätzlich noch eine Wind- und Wettercreme von Weleda, die schützt die zarte Haut vor dem austrocknen und vor Kälte. 

Ebenfalls wichtig, grade im Winter, ist eine Wärmelampe über dem Wickeltisch, damit die Kleinen beim Wickeln nicht so schnell auskühlen. Kälte und Wickeln finden viele Babys grade am Anfang wirklich blöd und sind mit ein wenig Wärme deutlich entspannter. 

Obwohl wir kein Auto haben, ist ein Babysitz natürlich Pflicht!

Außerdem haben wir diverse Spucktücher, eine super schöne Spieluhr von Efie. Schnuller wollen wir versuchen komplett wegzulassen, zumindest am Anfang sind sie, laut meiner Hebamme, eh kontraproduktiv. Ich bin sehr gespannt, wie es dann in der Praxis wird, ich hoffe aber wirklich, dass wir eine Lösung finden, die ohne oder mit wenig Schnuller auskommt.

Das war jetzt nur ein kleiner Einblick in unsere Baby Erstausstattung, ich hoffe ich konnte euch damit ein bisschen inspirieren. 🙂

Meine Low-Budget Hochzeit: Save the Date!

Ihr Lieben, lange war es still hier, das liegt nicht zuletzt daran, dass ich neben der Hochzeitsplanung noch einiges zu tun habe. Die Bachelorarbeit steht auch noch an und es ging einiges drunter und drüber in den letzten Monaten. Deshalb bin ich umso stolzer, dass wir in der Hochzeitsplanung voranschreiten und ich euch die ersten konkreteren Ergebnisse zeigen kann 🙂 Also hier kommt mein Blogbeitrag zu Save the date!

Save the Date – Fancy „Voreinladungen“?

Wenn ihr euch schonmal in die Möglichkeiten der Hochzeitseinladungen reingefuchst habt, kennt ihr sicher die Save the Date’s. Das schöne an ihnen ist, dass man seinen Gästen schon recht zeitig Bescheid geben kann, aber noch nicht viel konkretes festgelegt haben muss. Sie halten dir sozusagen den Rücken frei für die richtigen Einladungen. Das hat aus meiner Sicht echt viele Vorteile, weil wir auf unsere offiziellen Einladungen z.B. auch die Ansprechpartner für das Programm, Schlafmöglichkeiten usw. schreiben wollen und dazu noch einiges überlegen müssen. Außerdem machen sie „Lust auf mehr“, sie verraten nicht zu viel, aber sind schon eine Mini-Vorschau auf die noch kommenden Einladungen und die Feier.

Konzept finden

Wir haben zuerst ganz viel bei Pinterest recherchiert und grundsätzlich festgelegt, welches Design uns gefällt und welches uns eher nicht entspricht. Zum Glück haben Cornelius und ich was das angeht einen ähnlichen Geschmack, deshalb haben wir glücklicherweise nicht wirklich diskutiert, sondern waren uns sehr schnell einig. Wir haben uns auf schlichte StD’s geeinigt, die wir in Schwarz/Weiß auf Kraftpapier drucken wollten.
Das Kraftpapier habe ich ganz simpel bei Amazon bestellt, natürlich gibt es das auch bei Idee oder im Schreibwarenladen, aber da wir Geld sparen wollten kam das nicht wirklich in Frage, online ist es klar günstiger.

Beim Motiv waren wir uns schnell einig: Zu unserem Glück ist eine gute Freundin von uns Kommunikationsdesignerin und macht wirklich tolle Illustrationen. Sie hat ein Foto von uns beiden gemacht und illustriert:

 

© Micheeldesign
© Micheeldesign

Solche tollen Illustrationen könnt ihr euch bei Vic bestellen 🙂 checkt mal ihre Homepage https://micheeldesign.de , es lohnt sich 🙂

Der Druck und das fertige Produkt

Das Design um die Illustration herum hat Cornelius gemacht, aber im Prinzip war das auch nur das Aussuchen der Schrift und alles in die richtige Form zu bringen. Gedruckt haben wir die Save the Date’s bei einem lokalen Druckunternehmen, da konnten wir unser eigenes Papier mitbringen und sie wurden fertig geschnitten für uns. Wir haben uns fürs Postkarten-Format also Din A6 entschieden, das fanden wir zum verschicken am praktischsten. Ich würde euch empfehlen darauf zu achten, dass ihr unbedingt darauf achtet, dass das Papier druckfähig ist und dass ihr zu einem ausgebildeten Drucker geht. Häufig arbeiten (zumindest in Kiel) Werkstudent*innen bei Copyshops, die zwar bei generellen Sachen gut helfen können, aber für Hochzeitseinladungen vielleicht nicht gut genug geschult sind (das ist zumindest meine Erfahrung). Wir haben darauf geachtet, dass das Unternehmen ein richtiges Druckzentrum hat und einige Beispieldrucke ausstellt usw..

Auch sowas kann man online machen, allerdings nicht mit eigenem Papier so viel ich weiß und außerdem sind S/W-Drucke auch beim Drucker absolut erschwinglich, sodass ich bei dieser geringen Stückzahl immer zum lokalen Drucker gehen würde. Denkt in jedem Fall daran, ein paar Blatt mehr als ihr bedruckt braucht mitzubringen. Es kann immer etwas schiefgehen, da schadet ein Puffer nie. Generell würde ich euch empfehlen auch mehr Einladungen und StD’s zu drucken als ihr braucht, man kann sich immer mal verschreiben bei den Namen usw.

Jetzt aber zu den fertigen StD’s:

Design: ©micheeldesign ©eliusfotografie
© eliusfotografie

Ich bin tierisch stolz drauf, ich hoffe euch gefallen sie mindestens genauso gut wie mir 🙂 Vielen Dank fürs Lesen und guckt auch gerne bei Facebook und Instagram vorbei und lasst ein Like da 🙂

Meine Low-Budget DIY-Hochzeit: Die Planung beginnt

Wie von euch gewünscht, werde ich im kommenden Jahr ein paar Beiträge verfassen, in denen ich euch an unserer Hochzeitsplanung teilhaben lasse. Darauf habe ich wirklich richtig Lust! Ich habe nämlich die Erfahrung machen müssen, dass planen gar nicht so leicht ist, wenn man nur ein kleines Budget hat. Deshalb möchte ich euch von unseren Erfahrungen und Ideen berichten, die uns auf dem Weg zu unserer Low-Budget DIY-Hochzeit begegnen.

Der Antrag

Ich weiß, es gibt ja trotz unserer meistens emanzipierten Erziehung einige, die sich nichts mehr wünschen, als einen richtigen Heiratsantrag. Ich muss sagen, dass ich nie so war, mein Freund und ich haben schon länger über das Thema Hochzeit gesprochen. Das war mir persönlich auch wichtig, weil wir uns schon über vieles einig waren, bevor wir wirklich konkret geworden sind. Er fand aber die Idee mir einen Antrag zu machen immer toll und hat es geschafft, mich davon zu überzeugen, es nicht mehr ganz so unnötig zu finden. Im Endeffekt war alles ganz umaufregend, außer meines Rings 🙂 , wir standen Silvester ein wenig abseits vom Feuerwerk und allen anderen Leuten und er hat sich nicht hingekniet. Für mich war das perfekt, er war er selbst, alles was er gesagt hat war ehrlich und ohne „chi-chi“ und es war nichts von einer merkwürdigen Show oder viel zu dick aufgetragen. Im Nachhinein bin ich wirklich froh, dass er gefragt hat, weil ich den Moment nicht missen möchte und es schön war, einen Moment definieren zu können, ab dem das Planen starten konnte. Ich glaube aber, dass ein Heiratsantrag definitiv zu den Dingen gehört, die jeder für sich selbst entscheiden muss.

Ein erster Überblick

Budgetplanung

Nachdem wir uns ein wenig an den Gedanken gewöhnt haben zu heiraten, haben wir angefangen uns erstmal einen Überblick zu verschaffen, was wir überhaupt bedenken müssen. Mein Gefühl ist, dass man bei vielen Dingen den Kostenfaktor schnell überschätzt, deshalb ist ein grober Überblick über die Kostenfaktoren nicht schlecht. Theoretisch sind das:

  • Ringe
  • Kleid und Anzug
  • Location
  • Catering und Getränke
  • DJ
  • Deko /Blumen
  • Fotograf
  • Auto

Hier lohnt sich dann immer ein Blick ins Internet um ein grobes Gefühl für die einzelnen Kosten zu bekommen. Danach haben wir unser Budget gebaut, denn im Zweifelsfall muss man seine Gästeliste anpassen oder Abstriche bei den aufgeführten Punkten machen.

Gästeliste

Wir haben beide eine wirklich große Familie weshalb unsere Gästeliste die 100 Personen Grenze schon zu Beginn gesprengt hat. Das macht die Planung grundsätzlich komplizierter, weil Locations in der Größe teurer sind und Catering pro Kopf in der Regel nicht wenig kostet. Deshalb würde ich euch raten, nach Möglichkeit die Gästeliste klein zu halten und euch bei Bekannten oder Arbeitskollegen zweimal zu überlegen, ob ihr bei der Feier auf sie verzichten könnt. Wir werden viele Leute einfach zum Traugottesdienst und anschließend zum Kaffee und Kuchen einladen, dann sind sie trotzdem Teil der Feier aber den Abend verbringen wir im kleineren Kreis.

Der Termin

Es stellte sich als deutlich schwieriger heraus einen Termin zu finden mit dem wir glücklich waren und der mit keinem anderen Termin kollidiert. Am Ende haben wir das zum einen von unserem Pastor und zum anderen von der Location abhängig gemacht. Ich würde euch aber in jedem Fall empfehlen bei kleinem Budget nicht in der Hauptsaison zu heiraten oder so früh zu planen, dass ihr noch flexibel seid.

Inspiration suchen für die DIY-Hochzeit

Wir haben uns entschieden eine richtige DIY-Hochzeit mit kleinem Budget zu machen. Neben der super Inspirationsquelle Pinterest, fand ich Hochzeitsmessen wirklich gut. Es lohnt sich aus so einem Besuch einen netten Mädelstag zu machen, das macht wirklich Spaß und man ist deutlich entspannter mit einem kleinen Sekt in der Hand 🙂 . Ich habe wirklich coole alternativen zum Standarthochzeitsprogramm gefunden, wenn ich sie getestet habe sag ich euch bescheid! Trotzdem ist es aber schon so, dass die meisten Aussteller eher hochpreisig sind oder qualitativ schlecht.

Ich habe tatsächlich viel versucht über Google zu finden, das ist auch ergiebig, aber trotzdem muss ich auch hier sagen, dass die wahren Schmuckstücke häufig nicht so viel Ahnung von Suchmaschinenoptimierung haben. Am meisten haben mir Facebook Gruppen geholfen mich zurecht zu finden. Auch da preist sich zwar jeder „Hanswurst“ an, aber gerade der Austausch mit anderen Bräuten aus der eigenen Region ist aus meiner Sicht meistens die ehrlichste Rezension, die ihr zu einem Caterer oder einer Location kriegen könnt.

Das war auch schon der erste Überblick meiner Planung, ich freue mich über Kommentare und Anregungen! Ich habe jetzt natürlich versucht mich kurz zu fassen. Fehlen euch Infos oder habt ihr Fragen? Immer her damit ich beantworte sie gerne 🙂

 

 

 

 

Hygge-Silvesterurlaub in Dänemark

Bei vielen Menschen ist Silvester mit fast so vielen Traditionen verbunden wie Weihnachten. Bei mir gab es über Jahre einen festen Termin, der für Silvester gesetzt war, von dem ich aber immer mehr merkte, dass er mir gar nicht guttat. 2016 habe ich mich endlich davon gelöst. Deshalb habe ich das Ende von 2017 mit sehr guten Freunden in einem traumhaften Hygge-Silvesterurlaub gefeiert.

Das Haus

Wir waren in Skovmose auf Alsen in „Grethes Hus“ (weiter Infos findet ihr unter www.dk-ferien.de). Ich kann das Haus wirklich wärmstens empfehlen, wir haben uns alle wirklich sehr wohl gefühlt. „Grethes Hus“ ist ein wundervolles kleines Häuschen im skandinavischen Stil mit hellem Holz und schönem Kaminofen. Der Weg zum Strand war kurz, aber die meiste Zeit haben wir mit Wizard spielen und vor dem Ofen entspannen verbracht. Der ein oder andere Wellness-Abend war für uns auch natürlich selbstverständlich und ich muss wirklich sagen, dass ich selten so tiefen entspannt aus einem Urlaub zurückgekommen bin!

Hygge-Silvester

Wir hatten kein Feuerwerk Silvester und haben es auch wirklich nicht vermisst. Zum einen haben wir viele Raketen von unserem Haus aus gesehen, zum anderen war uns allen „geböller“ und „geknalle“ wirklich nicht wichtig. Leckeres Essen und Dinner for one durfte natürlich nicht fehlen. Eine „Tradition“ die in diesem Jahr trotzdem nicht fehlen durfte war Poker. Ich habe zwar im gesamten Urlaub wirklich jedes Spiel verloren, aber ich hatte trotzdem wirklich Spaß. Für mich hat dieser Silvester-Hyggeurlaub wirklich den Begriff „Qualitytime“ neu definiert. Genau das hat am Ende des Jahres nochmal gut getan um sich neu auszurichten und nochmal durchzuatmen.

Lieblingsmomente

Ich habe meine Lieblingsbilder aus diesem Urlaub für euch zusammengestellt. Das sind übrigens auch die ersten Bilder, die ich mit meiner neuen Kamera (ICH LIEBE SIE! hier gehts zur Nikon SLR Digitalkamera) gemacht habe. Ich gestehe, dass ich noch übe, aber ich habe versucht Momente und Stimmungen einzufangen. Wir haben aber beim guten Wetter natürlich einen kleinen Ausflug nach Mommark gemacht und Sonne getankt. Dänemark ist und bleibt absolut mein Lieblingsurlaubsland!

 

Kürbisgnocchi in Salbeisahne

Heute an Tag 6 last but not least: Die absolut phänomenalen und immer Eindruck schindenden Kürbisgnocchi! Ich könnte viele Worte verlieren und sie hoch loben, wild umschreiben oder hundert Bilder posten. Aber das alles würde meinem absoluten Lieblingsgericht mit Kürbis nicht gerecht werden. Das einzige was wichtig ist vor dem Rezept: Am besten schmeckt es mit frischen Zutaten vom Markt 🙂

Für vier Portionen braucht ihr:

  • 1 kg Muskatkürbis
  • 2 Eigelb
  • 300g Mehl
  • Salz/ Pfeffer
  • frische Muskatnuss
  • 4 Stängel Salbei
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Knoblauch
  • 1/8 trockenen Weißwein
  • 150g Sahne
  • 4 EL frisch geriebenen Parmesan

Kürbis entkernen und in grobe Stücke schneiden. Bei 160° Umluft 50 Minuten backen bis das Kürbisfleisch weich ist. So weit abkühlen lassen, dass ihr ohne weiteres die Schale abschneiden könnt und dann pürieren. Das Püree noch weiter abkühlen lassen und dann mit den Gewürzen, dem Mehl und dem Eigelb mischen.

Wasser für die Gnocchi aufsetzten und den Salbei waschen. Knoblauch schälen. Knoblauch hacken und Salbei in feine Streifen schneiden. Parmesan reiben.

Wenn das Wasser kocht, leicht salzen und mit zwei Teelöffeln kleine Nocken von der Teigmasse abstechen und ins Wasser geben. Dabei nicht stressen lassen, ob die Gnocchi ein bisschen kürzer oder länger im Wasser schwimmen spielt keine Rolle. Hitze niedrig stellen und Gnocchi 10 Minuten ziehen lassen.

Butter in einem Topf schmelzen und den Knoblauch und Salbei darin anschwitzen. Mit Wein und Sahne ablöschen und unter ständigem Rühren einkochen lassen. Vom Herd ziehen und Parmesan langsam in die Sahne einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gnocchi mit Sieb abschöpfen und mit der Soße mischen. Mit ein bisschen Parmesan garnieren und dann mit einem Glas Weißwein genießen!!!

 

Das war es auch schon mit meiner „Lieblingsrezepte mit Kürbis“ Woche. Ich würde mich über Rückmeldungen freuen, wie es euch gefallen hat und ob ihr euch solche „Aktionen“ regelmäßig wünschen würdet. Ich bin offen für eure Anregungen und Ideen, vor allem wenn ihr Wünsche habt, welche Richtung von Rezepten oder Reihen ihr euch wünscht.

Für die Weihnachtszeit habe ich schon Ideen und Pläne, also seid gespannt! Bis dahin erstmal ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Nachkochen!

zimtige Kürbismuffins mit Orangen-Schokoglasur

Heute ist schon Tag 5 und es gibt mit meinem Rezept für zimtige Kürbismuffins endlich mal was Süßes! Was ich an diesen Leckereien besonders mag, ist dass sie mit ihrer Zimtnote auch schon wirklich Lust auf Weihnachten machen. Kleiner Tip von mir: Wer es lieber Vegan mag, muss einfach nur das Ei weglassen und die Milch durch Wasser oder Nussmilch ersetzten 🙂
Mit diesen Muffins kann jedes Kaffeekränzchen und jeder herbstliche Teenachmittag kommen und euch das warten auf die Adventszeit versüßen.

Rezept für 12 Muffins

  • 400g Hokkaidokürbis
  • 250g Mehl
  • 180g Zucker
  • 1 EL Butter
  • 1Pck. Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 1Ei
  • 1 Backpulver
  • Schale einer Orange
  • 80 ml Öl
  • 220 ml Milch
  • Zartbitterkouvertüre

Den Hokkaidokürbis würfeln und mit Schale bei 180° Umluft in den Ofen und 15 Minuten backen. Wenn der Kürbis fertig ist, die Schale entfernen und mit dem Öl pürieren. Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt, Ei, Vanillezucker und die hälfte der Orangenschale verrühren und das Kürbispüree hinzufügen. Milch dazugeben.

Muffinblech fetten und den Teig in die Förmchen füllen. Bei 180° Umluft ca. 15 Minuten backen. Ich mache immer einen Holzstäbchentest um zu gucken ob die Muffins fertig sind.

Muffins abkühlen lassen, die Schokolade in einem Wasserbad schmelzen. Die restliche Orangenschale mit der Schokolade verrühren und die Muffins damit überziehen.

Viel Spaß beim backen 🙂

Saftiges Kürbisbrot für herzhafte und süße Brotzeit

Die Tage sind gerannt und jetzt ist hier sogar schon das vierte von sechs Rezepten für euch: Wirklich saftiges Kürbisbrot für faule Bäcker.

Wer mich kennt weiß, dass ich wirklich ungern backe, weil mir dafür die Geduld fehlt. Ich bin eindeutig mehr die Köchin und kann auch nicht besonders gut backen.  Deshalb habe ich auch recht lange nach einem Rezept für Kürbisbrot gesucht, das einfach und schnell zuzubereiten ist und mich nicht an meine nervlichen Grenzen bringt.
Mein Favorit ist das Rezept von motte222 auf https://www.kochbar.de/rezept/345619/Schnelles-Kuerbisbrot.htm

Das Brot ist super einfach zu backen und schmeckt wirklich lecker! Ich kann es nur empfehlen, deshalb hier das Rezept für euch 🙂

Das Rezept reicht für ein Kastenbrot

  • 325g Hokkaidokürbisfleisch
  • 1 EL Butter
  • 125g Milch
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 500g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe

Kürbisfleisch in Stücke schneiden und kochen bis es gar ist. Im Anschluss pürieren und mit der Butter und der Milch vermengen. Danach die anderen Zutaten dazu kneten und in eine gefettete Kastenform umfüllen. In der Form 30 Minuten gehen lassen und danach 50 Minuten bei 170° Umluft backen. Ob das Brot durchgebacken ist, könnt ihr am besten mit dem Klopftest prüfen: Wenn es hol klingt, ist es durch.

Mir schmeckt das Brot besonders gut mit gesalzener Butter, Käse oder Nutella. Viel Spaß beim Nachmachen! 🙂

Lauwarmer Kürbis-Bulgursalat mit Cranberries und Fetakäse

Mit der leckeren Suppe und dem Flammkuchen hab ich euch bis jetzt Sachen gezeigt, die sich nicht gut zum mitnehmen eignen, aber das ändert sich jetzt: Hier kommt der super leckere lauwarmen Kürbis-Bulgursalat!

Rezept für vier Portionen:

  • 400g Butternutkürbis
  • 150g Bulgur (das ist ungefähr eine große Tasse, zum garen braucht ihr die doppelte Menge Wasser)
  • 200g Fetakäse
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 TL Zucker
  • 1 Hand voll getrocknete Cranberries
  • 2 Hände voll Rucola
  • Olivenöl
  • Salz/ Pfeffer
  • 2 EL Zitronensaft (frisch gepresst)

Den Butternutkürbis schälen, entkernen und in 2 cm große Würfel schneiden. In einer Schüssel mit 2 EL Olivenöl und Salz vermengen und bei 180° Umluft 20-30 Minuten backen, bis der Kürbis eine schöne Röstfarbe hat. In der Zwischenzeit den Bulger nach Packungsanleitung im Wasser mit ein bisschen Salz quellen lassen.

Den Fetakäse fein würfeln und den Rucola waschen und schleudern. Die roten Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Eine Pfanne mit ein bisschen Olivenöl erhitzen und Zwiebelringe mit dem Zucker karamellisieren.

Für das Dressing den Zitronensaft mit 5 EL Olivenöl und Pfeffer vermischen. Alle Zutaten in einer Salatschüssel vermengen und zum Schluss das Dressing dazugeben. Eventuell mit Salz abschmecken und genießen 🙂

Der Salat eignet sich super um ihn mit zur Arbeit, zur Schule oder wie in meinem Fall in die Uni mitzunehmen!

 

 

Dinkelflammkuchen mit Kürbis und Ziegenkäse

Der Herbst ist nicht zur die Zeit der Suppen sondern vor allem die Zeit von Flammkuchen und Wein. Ich liebe Flammkuchen so sehr, wie andere Leute Pizza lieben. Man kann ihn mit allem belegen, ob süß oder herzhaft, vegetarisch oder mit Speck. Und ich muss gestehen, dass es häufig jegliche Form von Flammkuchen gibt, wenn wir Freunde zu besuch haben (wie gesagt, wirklich gut zu Wein). Hier zeig ich euch heute an Tag 2 meiner „Lieblingsrezepte mit Kürbis“ Woche, meinen absoluten Lieblingsflammkuchen mit dem ihr bestimmt bei jedem Weinabend ordentlich punktet! Viel Spaß beim nachmachen 🙂

Rezept für 12 Mini-Flammkuchen

Teig:

  • 450g Dinkelmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker

Belag:

  • 1 Ei
  • 300g Saure Sahne
  • Salz und Pfeffer
  • 350g Hokkaidofruchtfleisch
  • 2 rote Zwiebeln
  • 150g Ziegenfrischkäse
  • 4 Zweige Rosmarin
  • 2 TL Honig

Die Zutaten für den Teig verrühren, bis eine homogene Masse entsteht und 30 Minuten gehen lassen. Den Teig in kleine Kugeln formen und möglichst dünn ausrollen.

Kürbis hobeln und Zwiebeln schälen und schneiden. Das Ei und die saure Sahne mit Salz und Pfeffer verrühren und die Teigfladen damit bestreichen. Ofen auf 150° C Umluft vorheizen. Den Kürbis und die Zwiebeln auf den Flammkuchen verteilen, danach den Ziegenkäse darüber krümeln.

Die Fladen nun 15 Minuten im Ofen backen. Wenn der Teig goldbraun gebacken ist, herausnehmen und Thymianblätter und Honig auf den Flammkuchen verteilen. Noch heiß mit einem leckeren Weißwein servieren und genießen 🙂 !

Cremige Kürbis-Kokossuppe für herbstliche Tage

Draußen ist es dunkel, kalt und nass, aber trotzdem ist der Herbst meine absolute Lieblingsjahreszeit 🙂 . Bunte Blätter so weit das Auge reicht, Kuscheldecken, warme Stricksocken, kalte klare Luft und Zeit für gemütliche Lümmelnachmittage mit Tee oder heißer Schokolade. Ich könnte stundenlang über die Vorzüge des Herbstes schwärmen (vor allem natürlich über den wundervollen Herbst in Schleswig-Holstein), aber eigentlich möchte ich vor allem darauf hinaus, dass es endlich wieder Kürbisse gibt und zwar zuhauf. Hokkaido-, Spaghetti-, Muskat- oder natürlich der Butternutkürbis, eignen sich alle für eine Vielzahl an leckeren Gerichten, die alle wunderbar zu dieser Jahreszeit passen.

Hokkaidokürbis:
Kalorien 26
Eiweiß 1,7 g
Fett 0,6 g
Kohlenhydrate 5,5 g
Ballaststoffe 2,6 g

(https://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/gemuese/hokkaido-kuerbis)

Außerdem ist Kürbis nicht zu gesund, sondern auch sehr leicht regional zu bekommen und selbst für unerfahrene Köche leicht zu verarbeiten. Aus Kürbis kann man fast alles machen, ob Suppe, Gnocchi, Brot, Gemüsenudeln, Salat, Kuchen oder andere Süßspeisen, für jeden Geschmack hat der Kürbis etwas zu bieten und ist gerade jetzt, wo der Körper besonders auf Vitamine angewiesen ist, eine wirklich guter und leckerer Energielieferant.

Ich zeige euch in den nächsten Tagen meine liebsten Kürbisrezepte, damit ihr so wie ich den Herbst noch einmal lecker ausklingen lassen könnt, bevor es dann wieder heißt: „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt!“

Ihr braucht für vier gute Portionen:

  • 1kg Hokkaidokürbis
  • 400ml Kokosmilch
  • Salz/ Pfeffer
  • Cayennepfeffer
  • 1 Hand voll Kürbiskerne
  • Kürbiskernöl ( meins ist von http://bioplanete.com/de)

Der Hokkaidokürbis hat den Vorteil, dass ihr ihn nicht schälen müsst, also einfach heiß abwaschen, halbieren, Kerne und Strunk entfernen und den Kürbis in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Kürbiswürfel in einen Topf geben und gesalzenes Wasser dazu geben, bis der Kürbis gerade bedeckt ist. Zum kochen bringen und ca. 20 Minuten auf hoher Stufe garen. In der Zwischenzeit Kürbiskerne in einer Pfanne rösten.

Wenn sich der Kürbis mit einem Löffel leicht teilen lässt, Kokosmilch dazu geben und kurz aufkochen lassen. Im Anschluss die Suppe pürieren und mit den Gewürzen abschmecken.
Die Suppe mit ein paar Tropfen Kürbiskernöl und gerösteten Kernen garnieren und genießen 🙂