Meine Low-Budget DIY-Hochzeit: Die Planung beginnt

Wie von euch gewünscht, werde ich im kommenden Jahr ein paar Beiträge verfassen, in denen ich euch an unserer Hochzeitsplanung teilhaben lasse. Darauf habe ich wirklich richtig Lust! Ich habe nämlich die Erfahrung machen müssen, dass planen gar nicht so leicht ist, wenn man nur ein kleines Budget hat. Deshalb möchte ich euch von unseren Erfahrungen und Ideen berichten, die uns auf dem Weg zu unserer Low-Budget DIY-Hochzeit begegnen.

Der Antrag

Ich weiß, es gibt ja trotz unserer meistens emanzipierten Erziehung einige, die sich nichts mehr wünschen, als einen richtigen Heiratsantrag. Ich muss sagen, dass ich nie so war, mein Freund und ich haben schon länger über das Thema Hochzeit gesprochen. Das war mir persönlich auch wichtig, weil wir uns schon über vieles einig waren, bevor wir wirklich konkret geworden sind. Er fand aber die Idee mir einen Antrag zu machen immer toll und hat es geschafft, mich davon zu überzeugen, es nicht mehr ganz so unnötig zu finden. Im Endeffekt war alles ganz umaufregend, außer meines Rings 🙂 , wir standen Silvester ein wenig abseits vom Feuerwerk und allen anderen Leuten und er hat sich nicht hingekniet. Für mich war das perfekt, er war er selbst, alles was er gesagt hat war ehrlich und ohne „chi-chi“ und es war nichts von einer merkwürdigen Show oder viel zu dick aufgetragen. Im Nachhinein bin ich wirklich froh, dass er gefragt hat, weil ich den Moment nicht missen möchte und es schön war, einen Moment definieren zu können, ab dem das Planen starten konnte. Ich glaube aber, dass ein Heiratsantrag definitiv zu den Dingen gehört, die jeder für sich selbst entscheiden muss.

Ein erster Überblick

Budgetplanung

Nachdem wir uns ein wenig an den Gedanken gewöhnt haben zu heiraten, haben wir angefangen uns erstmal einen Überblick zu verschaffen, was wir überhaupt bedenken müssen. Mein Gefühl ist, dass man bei vielen Dingen den Kostenfaktor schnell überschätzt, deshalb ist ein grober Überblick über die Kostenfaktoren nicht schlecht. Theoretisch sind das:

  • Ringe
  • Kleid und Anzug
  • Location
  • Catering und Getränke
  • DJ
  • Deko /Blumen
  • Fotograf
  • Auto

Hier lohnt sich dann immer ein Blick ins Internet um ein grobes Gefühl für die einzelnen Kosten zu bekommen. Danach haben wir unser Budget gebaut, denn im Zweifelsfall muss man seine Gästeliste anpassen oder Abstriche bei den aufgeführten Punkten machen.

Gästeliste

Wir haben beide eine wirklich große Familie weshalb unsere Gästeliste die 100 Personen Grenze schon zu Beginn gesprengt hat. Das macht die Planung grundsätzlich komplizierter, weil Locations in der Größe teurer sind und Catering pro Kopf in der Regel nicht wenig kostet. Deshalb würde ich euch raten, nach Möglichkeit die Gästeliste klein zu halten und euch bei Bekannten oder Arbeitskollegen zweimal zu überlegen, ob ihr bei der Feier auf sie verzichten könnt. Wir werden viele Leute einfach zum Traugottesdienst und anschließend zum Kaffee und Kuchen einladen, dann sind sie trotzdem Teil der Feier aber den Abend verbringen wir im kleineren Kreis.

Der Termin

Es stellte sich als deutlich schwieriger heraus einen Termin zu finden mit dem wir glücklich waren und der mit keinem anderen Termin kollidiert. Am Ende haben wir das zum einen von unserem Pastor und zum anderen von der Location abhängig gemacht. Ich würde euch aber in jedem Fall empfehlen bei kleinem Budget nicht in der Hauptsaison zu heiraten oder so früh zu planen, dass ihr noch flexibel seid.

Inspiration suchen für die DIY-Hochzeit

Wir haben uns entschieden eine richtige DIY-Hochzeit mit kleinem Budget zu machen. Neben der super Inspirationsquelle Pinterest, fand ich Hochzeitsmessen wirklich gut. Es lohnt sich aus so einem Besuch einen netten Mädelstag zu machen, das macht wirklich Spaß und man ist deutlich entspannter mit einem kleinen Sekt in der Hand 🙂 . Ich habe wirklich coole alternativen zum Standarthochzeitsprogramm gefunden, wenn ich sie getestet habe sag ich euch bescheid! Trotzdem ist es aber schon so, dass die meisten Aussteller eher hochpreisig sind oder qualitativ schlecht.

Ich habe tatsächlich viel versucht über Google zu finden, das ist auch ergiebig, aber trotzdem muss ich auch hier sagen, dass die wahren Schmuckstücke häufig nicht so viel Ahnung von Suchmaschinenoptimierung haben. Am meisten haben mir Facebook Gruppen geholfen mich zurecht zu finden. Auch da preist sich zwar jeder „Hanswurst“ an, aber gerade der Austausch mit anderen Bräuten aus der eigenen Region ist aus meiner Sicht meistens die ehrlichste Rezension, die ihr zu einem Caterer oder einer Location kriegen könnt.

Das war auch schon der erste Überblick meiner Planung, ich freue mich über Kommentare und Anregungen! Ich habe jetzt natürlich versucht mich kurz zu fassen. Fehlen euch Infos oder habt ihr Fragen? Immer her damit ich beantworte sie gerne 🙂

 

 

 

 

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